Nichteisenmetalle und -legierungen
Wofür steht unter den Zustandsbezeichnungen von Aluminiumlegierungen „H34“, das etwa für die Legierung 5052 verwendet wird?
- ALösungsgeglüht, kaltumgeformt und warmausgelagert, mit einer Härte, die auf 40 % des härtesten Zustands eingestellt ist
- BKaltverfestigt und anschließend rückgeglüht, mit einer Härte, die auf drei Viertel des härtesten Zustands zurückgeführt ist
- CKaltverfestigt und anschließend bei niedriger Temperatur stabilisierend erwärmt, mit einer Härte zwischen O und dem härtesten Zustand
Lösung und Erläuterung anzeigen
Lösung: C. Kaltverfestigt und anschließend bei niedriger Temperatur stabilisierend erwärmt, mit einer Härte zwischen O und dem härtesten Zustand
H bezeichnet kaltverfestigten Werkstoff; die erste Ziffer gibt die Behandlung nach dem Umformen an, die zweite den Härtegrad. H1x ist nur kaltverfestigt, H2x kaltverfestigt und anschließend rückgeglüht, H3x kaltverfestigt und anschließend durch Erwärmen bei niedriger Temperatur stabilisiert. Die zweite Ziffer 8 ist der härteste Zustand, 4 ist 1/2-hart, also in der Mitte zwischen O (weichgeglüht) und 8, 2 ist 1/4-hart und 6 3/4-hart. Legierungen der 5000er-Serie mit hohem Mg-Gehalt entfestigen bei Lagerung bei Raumtemperatur allmählich und ändern ihre Eigenschaften; deshalb verwendet man H3x-Zustände, bei denen dies durch vorheriges Erwärmen bei niedriger Temperatur unterbunden wird. Lösungsglühen und Auslagern gehören zu den T-Zuständen aushärtbarer Legierungen und werden bei der nicht aushärtbaren Legierung 5052 nicht angewendet. Rückglühen ist H2x, und die zweite Ziffer 4 bedeutet 1/2-hart.
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